Kurzinfo:
Hier wird eine vorwiegend informatorische, private Webseite eingerichtet,
welche klären helfen soll, inwieweit weitergehende Detailanalysen zu einer angemessenen Vorbereitung von einigen bestimmten HEP- Experimenten
erforderlich sind.
Die Außerordentlichkeit der physikalischen Experimente besteht darin,
dass unter nicht natürlichenVerhältnissen extremste
Bedingungen realisiert werden, wie sie zu Beginn des Universums geherrscht
haben.
Hochenergiephysik (HEP) und das
Vorsorgeprinzip
Meinungen und Fakten
zu Gefahrenverdachtsmomenten am Rande aktueller
Erkenntnisgrenzen bei der Erreichung neuer,
hochextremer Energiedichten in physikalischen Großlaboratorien
unter
nicht natürlichen Bedingungen
Hier
soll in den nächsten Jahren eine neue Webseite entstehen,
die einige bislang öffentlich leider nur
unzureichend beachtete Aspekte der physikalischen Forschung im
Bereich der Teilchenphysik beleuchten
wird, in welchem Forscher mit höchsten Energiekonzentrationen
aktiv in die Natur hineinwirken
und dabei immer wieder neu energetische Grenzen des technisch
Machbaren verschieben. Die Frage stellt sich, mit welchem
Aufwand müssen hier Detailanalysen betrieben oder Maßnahmen
getroffen werden, um Gefahrenverdachtsmomente auf ein annehmbares
Minimum einzuschränken.
Die hier vorzustellenden Webseiten werden zu dieser Thematik noch längere Zeit in
Arbeit sein. Sie erheben keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit,
wollen sich jedoch einer Wissenschaftlichkeit annähern und sind gerichtet
an interessierte Fachleute, welche die zu beschreibenden Problematiken
erkennen und möglichst zu ihrer eigenen Sache machen mögen.
Wegen der Wichtigkeit
des Themas soll u.a. auch eine synoptische Darstellung von Pro- und
Contra-Argumenten
zur Sicherheit der Experimente mit dem Large Hadron Collider (LHC),
dem weltweit größten und stärksten Teilchenbeschleuniger erreicht
werden.
Für Hinweise zu Unvollständigkeiten, Missverständlichkeiten und Fehler
bin ich dankbar; ich reagiere via email(an
rudolfuebbingdo@aol.com und außerdem mit einer
Fortschreibung der Sachdarstellungen unter Berücksichtigung
Ihrer fachgerechten Vorschläge.
Das Vorsorgeprinzip, welches
seit 1992 einer Verbindlichkeit auf europäischer Ebene gleichkommt,
besagt grundsätzlich, dass vorbeugenderweise das angemessene Mögliche getan
werden muss, um Schaden im Falle ungewisser Risiken abzuwenden.
Hier tut sich in der
Hochenergiephysik (HEP) seit über einem Jahrzehnt eine Diskussion - teils
auch von prominenter Seite angestoßen - auf, welche befürchten
lassen kann, dass einige notwendige Untersuchungsmethodiken bislang
nur unzureichend angewendet wurden. Den
hierfür erforderlichen Handlungsbedarf in einigen Ansätzen plausibel
zu machen, zu belegen und zu konkretisieren, soll mit ein Ziel
dieser Website sein.
dort - UN-Konferenz
für Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio, Kapitel 35 Abs. 3
der
Agenda 21:
"Angesichts der Gefahr irreversibler Umweltschäden
soll ein Mangel an vollständiger wissenschaftlicher Gewissheit
nicht als Entschuldigung dafür dienen,
Maßnahmen hinauszuzögern, die in sich selbst gerechtfertigt sind.
Bei Maßnahmen, die sich auf komplexe Systeme beziehen, die noch
nicht voll verstanden worden sind und bei denen die Folgewirkungen
von Störungen noch nicht vorausgesagt werden können, könnte der
Vorsorgeansatz als Ausgangsbasis dienen."
Das
Vorsorgeprinzip wurde als zentrales umweltpolitisches
Handlungsprinzip erstmalig 1971 in der Bundesrepublik Deutschland
festgelegt und ist im Vertrag zur Gründung der Europäischen
Gemeinschaft von 1992 enthalten.
Einer der Grundsätze des
Vorsorgeprinzips ist nach Mitteilung der Europäischen
Kommission die möglichst umfassende, wissenschaftlicheBewertung,
in der auch das Ausmaß der wissenschaftlichen Unsicherheit
bewertet
wird.
(Texthervorhebungen von mir). - Diese Webseite hier soll künftig
aufzeigen, dass genau dazu einige Analysen trotz vorhandener Daten
ausstehen.